Design, Interaction Design

Die Premiere League im neuen Design

Die Premier League, ihres Zeichens höchste Spielklasse im englischen Fußball, bekam im Vorfeld der aktuellen Saison 2016/17 ein neues Erscheinungsbild. Die visuellen Veränderungen gingen einher mit einem neuen Selbstverständnis der Liga. Die Premier League ist die Sportliga mit den meisten Zuschauern weltweit und kann sich seit dieser Saison auch unter eigenem Namen, sprich ohne den langjährigen Namenssponsor Barclays, vermarkten. Dies legte die Basis für einen konsistenten Markenauftritt, den man ab sofort sehen kann. Das Designkonzept sei der erste Schritt auf dem Weg zu einer modernen und flexiblen Identität, so Ligachef Richard Masters (1).

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Mit Beginn des ersten Spieltags wurde ebenfalls das neue Screendesign eingeführt. Und dieses kann sich sehen lassen. Während für das Redesign des Erscheinungsbildes die Agentur DesignStudio (mit Niederlassungen in England und Amerika) verantwortlich war, kommt das Screendesign aus dem Hause der Londoner Agentur DixonBaxi.

 

Hintergrund: Die Premier League liefert selbst die Fernsehbilder für alle weltweiten Rechteinhaber. Die Arbeit umfasst daher nicht nur allein das Screensdesign, sondern auch In-Match-Grafiken, Zwischensequenzen sowie Augmented-Reality- und Touchscreen-Funktionen für diverse Endgeräte.

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Die zugrunde liegende Designsprache „field of play“ verschafft allen visuellen Elementen, ob Livedaten oder Spieltagstabellen, ein einheitliches Aussehen mit übergreifender Zugehörigkeit. Während der „field of play“-Entwicklung wurden Spielerbewegungen, Geschwindigkeiten, Kraft und Agilität analysiert um ein Design zu entwickeln, welches sich im Screendesign genau an Aspekte anpassen kann.

 

Das Screendesign erlaubt während der Ausstrahlung Live-Interaktionen durch table-top touchscreen und real-time features. Dennoch werden Sender wie SKY (Deutschland), BT (UK) oder NBC (USA) weiterhin ihre eigenen Titelsequenzen und Grafiken verwenden. Aus Vermarktersicht verständlich. „Das ist der Grund, warum diese Sender so große Summen für die TV-Rechte bezahlen“ sagt Aporva Bixon von DixonBaxi (2).

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Kleinere Sender werden das Gesamtpaket aber genauso einsetzen, wie es von der Premier League bereitgestellt wird. Und das ist auch gut so.

 

Sowohl typografisch, als auch in Hinblick auf Farbwahl und Formensprache wissen Erscheinungsbild und Screendesign zu überzeugen. Das Design besticht durch den Einsatz unverbrauchter und gerade für digitale Anwendungen geeigneter Farben, eine dezente aber wirkungsvolle Schrift und dynamische Formgebungen, gut übertragen auf Animationen und Bewegtbilder, welche sich homogen in das Themenfeld Fußball eingliedern.

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Carsten Prenger ist geschäftsführender Gesellschafter der stay golden GmbH. Neben der Entwicklung visueller Erscheinungsbilder oder dem Schreiben an Artikeln für Matter of Design betreibt er gerne Fitness- und Ausdauersport.

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